Hans Mattern

Hans Mattern (* 9. November 1932 in Crailsheim; † 27. Mai 2024 in Crailsheim) war ein deutscher Biologe und Naturschützer aus Baden-Württemberg.

Werdegang

Hans Mattern studierte von 1952 bis 1960 Biologie, Geographie und Chemie an den Universitäten Tübingen und Innsbruck. Mit einer Arbeit mit dem Titel Algologisch-hydrologische Untersuchungen stehender Gewässer des Keupergebiets bei Crailsheim wurde er in Tübingen promoviert. Von 1960 bis 1962 war er Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Bodenseeprojekt. 1962 wurde er an der späteren Bezirksstelle für Naturschutz in Stuttgart angestellt, deren Leiter er von 1973 bis 1997 war.

Für sein Engagement wurde er 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Er war Ehrenmitglied des Schwäbischen Albvereins, des Schwäbischen Heimatbunds und der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg.

Hans Mattern verfasste zahlreiche Schriften über heimat- und naturkundliche Themen sowie zu Fragen des Naturschutzes.

Schriften

(Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeigen von Hans Mattern. In: ZVW-Trauer. 29. Mai 2024, abgerufen am 4. Juni 2024 (deutsch).
  2. ↑ Naturschutz-Fachinformationen des Landesamtes für Umwelt, Messungen und Naturschutz, Dezember 1997 (Memento vom 23. Dezember 2005 im Internet Archive)
  3. ↑ Blätter des Schwäbischen Albvereins 5/2002, S. 25 (PDF; 4,2 MB)
  4. ↑ Liste der Ehrenmitglieder des Schwäbischen Heimatbundes
  5. ↑ Theo Simon: Mitgliederversammlung 10. Oktober 2019 (Jahresrückblick). In: Jahreshefte der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg. 15. Dezember 2019, abgerufen am 17. April 2026.
Personendaten
NAME Mattern, Hans
KURZBESCHREIBUNG deutscher Naturschützer
GEBURTSDATUM 9. November 1932
GEBURTSORT Crailsheim
STERBEDATUM 27. Mai 2024
STERBEORT Schorndorf