1910 wurde er als Leiter der Lehrkurse „Anatomie und anatomisches Zeichnen“ an der Königlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe in Leipzig bestellt. Beeinflusst von Max Klinger war er ein Anhänger der Darstellung des nackten Körpers. Während er auch grafisch tätig war betätigte er sich in dieser Zeit hauptsächlich als Maler. Seine häufig banalen Kinderbildnisse und Genreszenen waren weit verbreitet. Wenig später erhielt Soltmann eine Professur an der Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe.
Soltmann war u. a. Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und des Vereins Leipziger Jahresausstellung und dort u.a. 1920 Mitglied der Jury der Kunstausstellung des Vereins. Mit einer großen Anzahl weiterer, zum Teil hoch-renommierter, Künstler beteiligte er sich ab 1918 an der Grafik-Edition „Drucke der Wahlverwandten“ des Leipziger Verlags Meissner & Buch. Er arbeitete auch als Buchillustrator, und seine Bilder wurde neben Bildern weiterer Künstler zur Illustration von einigen weitverbreiteten Büchern nutzt.
Kinder (Mappen-Werk mit 11 Kreidelithografien, um 1921; Menes-Verlag, Leipzig)
Flickschuster (Holzschnitt)
Mädchenakt (Holzschnitt, 1928)
Buchillustrationen
Erwin Banck: 12 Kinderlieder. August Scherl, Berlin, 1924
Aus deutscher Dichtung. Verband der selbstständigen Buchbindermeister Thüringens, Weimar 1925 (Sammlung neuer Schulbücher für die Thüringer Einheitsschule).
Wenn Frau Sommer freundlich lacht. Tierbilder von der Mücke bis zur Eule. Verlag der deutschen Kinderwelt, Leipzig 1936.
Tausendstimmiges Leben. Hirts Sammlung deutscher Gedichte. 5.–8. Schuljahr. Hirt Verlag, Breslau 1936.
↑Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstler „Wiener Secession“, 1903
↑Widewalls.ArchiviertvomOriginal(nicht mehr online verfügbar)am16.August 2021;abgerufen am 16.August 2021(englisch).Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.widewalls.ch