Hans Ströbitzer (* 2. April 1930 in Strengberg; † 14. Oktober 2017 in St. Pölten) war ein österreichischer Journalist und Publizist.
Ströbitzer studierte Staatswissenschaften. Er war von 1964 bis 1995 Chefredakteur der Niederösterreichischen Nachrichten. In dieser Zeit steigerte er die Auflage von 90.000 auf 600.000 Exemplare. Er schrieb 17 Jahre lang Kommentare für Radio Niederösterreich. Von 1970 bis 1981 war er außerdem Schriftleiter der Fachzeitschrift Information und Meinung. Ströbitzer war unter anderem Vorstandsmitglied des Verbands katholischer Publizistinnen und Publizisten Österreichs. Der Journalist Stefan Ströbitzer ist sein Sohn.
1967 erhielt er den Staatspreis für publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung. 2010 wurde Ströbitzer mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. Landeshauptmann Erwin Pröll würdigte Ströbitzer als „Leitfigur für Generationen von Journalisten“. 2011 erhielt er den Niederösterreichischen Kulturpreis in der Kategorie Erwachsenenbildung.
Ströbitzer lebte in St. Pölten, wo 2020 die Ströbitzerstraße nach ihm benannt wurde, und war verheiratet mit seiner Gattin Inge.
Herausgeberschaften
Im Jahr 2017 schrieb der Pressverein der Diözese St. Pölten einen mit 5000 Euro dotierten Ströbitzer gewidmeten Preis für Jungjounalisten aus.
Ausgezeichnet wurden:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ströbitzer, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Journalist und Publizist |
| GEBURTSDATUM | 2. April 1930 |
| GEBURTSORT | Strengberg |
| STERBEDATUM | 14. Oktober 2017 |
| STERBEORT | St. Pölten |