Hans Wocken (* 1943 in Rütenbrock) ist ein deutscher Erziehungswissenschaftler und Sonderpädagoge, der sich für die gemeinsame Beschulung aller Kinder, für Inklusion als Menschenrecht einsetzt.
Hans Wocken wurde 1943 in Rütenbrock (heute eingemeindet in Haren (Ems)) geboren, besuchte das Gymnasium in Meppen, studierte zum Volksschullehramt Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Vechta und darauf Sonderpädagogik in Dortmund. Er arbeitete als wissenschaftlicher Assistent in Dortmund und Köln, wurde 1977 zum Dr. päd. promoviert und war von 1980 bis 2008 Professor für Lernbehindertenpädagogik an der Universität Hamburg. Auch danach hat er viele Vorträge als „Botschafter der Inklusion“ gehalten.
Wocken beschäftigt sich in erster Linie mit der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderungen (Integrative Pädagogik). Dabei initiierte und begleitete er mehrere Schulversuche in Hamburg. In diesem Kontext beschäftigt er sich auch mit Unterrichtsmethoden (z. B. Offener Unterricht), Lehrerbildung (z. B. Team-Teaching und Kooperation), sonderpädagogischen Förderzentren und der Soziologie von Behinderung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wocken, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Erziehungswissenschaftler und Sonderpädagoge |
| GEBURTSDATUM | 1943 |
| GEBURTSORT | Rütenbrock |