Haoussa Djabou (auch: Haoussa Djabo, Haoussa Djébou) ist ein Weiler in der Landgemeinde Dessa in Niger.
Geographie
Der Weiler liegt am linken Ufer des Flusses Niger. Er befindet sich rund zehn Kilometer nordwestlich des Hauptorts Dessa der gleichnamigen Landgemeinde, die zum Departement Tillabéri in der gleichnamigen Region Tillabéri gehört. Zu den Siedlungen in der näheren Umgebung von Haoussa Djabou zählen Tadoum Bousse im Nordosten, Targoungou im Südwesten und Kodogoria im Westen. Der Weiler untersteht der traditionellen Ortsvorstehung (chefferie traditionnelle) von Issili.
Der Boden ist von Granit geprägt. Es herrscht das Klima der Sahelzone vor, mit einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge zwischen 300 und 400mm.
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 2012 hatte Haoussa Djabou 424 Einwohner, die in 51 Haushalten lebten. Bei der Volkszählung 2001 betrug die Einwohnerzahl 508 in 68 Haushalten und bei der Volkszählung 1988 belief sich die Einwohnerzahl auf 354.
Wirtschaft und Infrastruktur
Bei Haoussa Djabou wird Bewässerungsfeldwirtschaft betrieben. Es wird Reis angebaut. Es gibt eine Schule in der Siedlung. Außerdem ist ein Zentrum für Alphabetisierung vorhanden.
↑Moussa Idrissa:Entretien sur le fonctionnement de la case de santé de Gabou. In: Kandadji Infos. Bulletin d’informations. Nr.11. Direction générale du barrage de Kandadji, April 2023, S.8 (kandadji.ne[PDF; abgerufen am 5.Februar 2026]).
↑Damien Hauswirth, Hassane Yayé, Abdoulaye Sambo Soumaila, Badamassi Djariri, Issaka Lona, Malam Boukar Abba:Appui à la formulation concertée de la SPN2A pour la République du Niger. Identification et évaluation des options d’agriculture intelligente face au climat prioritaires pour l’adaptation face aux changements climatiques au Niger. Volume 2: Annexes. Ministère de l’Environnement, de la Salubrité Urbaine et du Développement Durable / Ministère de l’Agriculture et de l’Elevage / Conseil National de l’Environnement pour un Développement Durable / Haut-Commissariat à l’Initiative 3N / AFD / Facilité Adapt’Action / Baastel – BRL – ONFI, Niamey / Brüssel 2020, S.7 (spn2a.org[PDF; abgerufen am 5.Februar 2026]).
↑Charles Vera:Lutte contre la bilharziose urinaire dans la vallée du fleuve Niger. Rapport annuel (15 Juillet 1991–15 Juillet 1992) fait suite aux rapports trimestriels n°1, 2 et 3. ORSTOM, Niamey 1992, S.32 (horizon.documentation.ird.fr[PDF; abgerufen am 3.Februar 2026]).