Harald Maass

Harald Maass (* 20. Dezember 1970) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben

Harald Maass absolvierte eine Redakteursausbildung an der Deutschen Journalistenschule, studierte Journalismus in München und promovierte in Politologie an der FU Berlin.

Von 1997 bis 2008 berichtete er als China-Korrespondent für die Frankfurter Rundschau, Tagesspiegel sowie weitere deutschsprachige Medien zunächst aus Hongkong und später aus Peking.

Als einer der ersten deutschsprachigen Journalisten berichtete er über Chinas System der Umerziehungslager und die Unterdrückung der Uiguren in der Region Xinjiang. Für die Investigativ-Recherche wurde er 2019 mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. „Ein unfassbar relevanter Text (...) über ein riesiges Hightech-Überwachungssystem, mit dem die muslimische Minderheit unterdrückt wird“, urteilte der Deutschlandfunk.

Harald Maass arbeitet als freier Journalist für verschiedene überregionale Medien.

Auszeichnungen

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. ↑ https://www.bdzv.de/awards/theodor-wolff-preis/nominierte-texte/2020/harald-maass/profil
  2. ↑ Heute in den Feuilletons: "Flucht aus dieser Hölle". In: Der Spiegel. 20. April 2007, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 20. März 2026]).
  3. ↑ Politik: China: Korrespondent zeitweilig festgesetzt. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 20. März 2026]).
  4. ↑ deutschlandfunk.de: Ausgezeichnete Reportagen - Der Post-Relotius-Reporterpreis. 4. Dezember 2019, abgerufen am 20. März 2026.
  5. ↑ RF - Harald Maass. Abgerufen am 20. März 2026.
  6. ↑ Wie China eine muslimische Minderheit unterdrückt. 14. März 2019, abgerufen am 20. März 2026.
  7. ↑ Gewinner 2019: Deutsche Fachpresse. Abgerufen am 20. März 2026.
  8. ↑ Nominierte des Theodor-Wolff-Preises 2020. Abgerufen am 20. März 2026.
Personendaten
NAME Maass, Harald
KURZBESCHREIBUNG deutscher Journalist und Autor
GEBURTSDATUM 20. Dezember 1970
GEBURTSORT München