Harald Stutte (* 7. Oktober 1964 in Leipzig) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.
Stutte wuchs in Leipzig auf und machte 1984 das Abitur. Er wurde im Sommer 1984 beim Versuch, aus der DDR zu flüchten, in Bulgarien inhaftiert und zu einer 22-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Stutte war in Gefängnissen des Ministeriums für Staatssicherheit und des DDR-Strafvollzugs und musste dort Zwangsarbeit im VEB Metallwaren Naumburg leisten. Im September 1985 wurde er von der Bundesrepublik freigekauft. Er studierte Politikwissenschaft und Geschichte.
Als freier Autor, Volontär und später Politikredakteur arbeitete er für verschiedene Zeitungsredaktionen in Deutschland, unter anderem für Spiegel Online. Seine Texte erschienen außerdem bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung und Welt am Sonntag. Seit 2018 ist Stutte Redakteur beim Redaktionsnetzwerk Deutschland, zuletzt im Wirtschaftsressort.
Im Rowohlt Verlag veröffentlichte Stutte mehrere Bücher, u. a. mit Günter Lucks. 2021 erschien gemeinsam mit Uwe Carstens, dem Sohn einer ehemaligen Rotlichtgröße, das Buch Der Kleine von Dakota-Uwe. 2023 wurde das Buch Wir wünschten uns Flügel veröffentlicht, welches Stuttes Leben in der DDR und seinen Fluchtversuch in den Westen schildert.
| Personendaten | |
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| NAME | Stutte, Harald |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Buchautor |
| GEBURTSDATUM | 7. Oktober 1964 |
| GEBURTSORT | Leipzig |