Harald Traue

Harald Traue

Harald Christhelm Traue (* 7. September 1950) ist ein deutscher Emotions- und Stressforscher. Studium der Informatik, Kommunikationswissenschaft und Elektrotechnik in Bremen, Berlin und Lemgo. Promotion in Humanbiologie 1978 und Habilitation für Medizinische Psychologie an der Universität Ulm. Ehemaliger Leiter der Medizinischen Psychologie an der Universität Ulm.

Forschung

Harald Traue ist Mitbegründer der psychobiologischen Theorie der „gehemmten emotionalen Expressivität“ als Ursache für psychosomatische Erkrankungen. Dabei wird insbesondere der Einfluss von unterdrückten Emotionen auf (patho)psychobiologische Prozesse betont. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Regulation von Emotionen in der zwischenmenschlichen Kommunikation und der Mensch-Computer-Interaktion. Für die Forschung zur Mensch-Computer-Interaktion nutzt er Methoden des „Affective Computing“, um nutzeradaptive Kognitive Systeme zu entwickeln, die sich an die individuelle Persönlichkeit und emotionale Reaktionen der Nutzer anpassen können.

Schriften

Ämter

Auszeichnungen

Personendaten
NAME Traue, Harald
ALTERNATIVNAMEN Traue, Harald C.
KURZBESCHREIBUNG deutscher Emotions- und Stressforscher
GEBURTSDATUM 7. September 1950