Harald Zielske (* 3. April 1936 in Leipzig; † 13. Juli 2014 in Berlin) war ein deutscher Theaterwissenschaftler und Hochschullehrer.
Harald Zielske erlangte die Hochschulreife 1956 am Gymnasium Corvinianum in Northeim. Er studierte ab dem Sommersemester 1956 Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik, zunächst in Göttingen, im Sommersemester 1958 in Köln, ab dem Wintersemester 1958/59 an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Hochschullehrern gehörten Hans Tintelnot, Heinz Rudolf Rosemann, Carl Niessen, Wolfgang Binder, Wilhelm Emrich, Hans Knudsen und Hans Kauffmann. Ab Mai 1962 war er als wissenschaftlicher Hilfsassistent im Fach Theaterwissenschaften an der FU Berlin beschäftigt. Harald Zielske schloss sein Studium 1965 ab und wurde im selben Jahr an der FU Berlin bei Wolfgang Baumgart mit der Arbeit Handlungsort und Bühnenbild im 17. Jahrhundert. Untersuchungen zur Raumdarstellung im europäischen Barocktheater zum Dr. phil. promoviert. 1971 wurde er an dieser Universität Professor am Institut für Theaterwissenschaften. Im Jahr 1982 wurde Zielske Präsident der Societé International Bibliothèques / Musées des Arts du Spectacle (SIBMANS). Mit Ablauf des Sommersemesters 2001 wurde er emeritiert. Von 1978 bis 1997 war er 1. Schriftführer, ab 1998 Ehrenmitglied der Gesellschaft für Theatergeschichte, Berlin.

Harald Zielske war evangelisch und ab 1973 mit der Medizinerin Christiane Zielske-Saalfeld, geborene Saalfeld, verheiratet. Sein Grab befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Zielske, Harald |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theaterwissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 3. April 1936 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
| STERBEDATUM | 13. Juli 2014 |
| STERBEORT | Berlin |