Hardary

Das Hardary, auch der Coss, Cos, war ein Längenmaß und hatte als sogenannte bengalische Meile in Seringapatam (Ostindien) eine Länge von 1828,767 Meter, also etwa 1 1/5 engl. Meile (3,65 Meilen).

Das Gujah/Guz wurde mit 433,491 Pariser Linien oder 38,5 Zoll (engl.) = 0,9776 Meter gerechnet. In dem britischen ostindischen Staat Mysore waren die Maße

Der allgemein gebräuchliche Hardary war um 25 % kleiner als der gesetzliche und es waren somit

Einzelnachweise

  1. 1 2 Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: Vollständiges Taschenbuch der Münz-, Maß- und Gewichtsverhältnisse. Band 1, F. A. Brockhaus, Leipzig 1851, S. 388.
  2. ↑ Georg Thomas Flügel: Kurszettel fortgeführt als Handbuch der Münz-, Maß-, Gewichts- u. Usancenkunde. Herausgeber L. F. Huber Verlag der Jäger’schen Buch-, Papier- und Landkartenhandlung, Frankfurt am Main 1859, S. 270.
  3. ↑ Verein praktischer Kaufleute: Neuestes Illustriertes Handels- und Warenlexikon oder Enzyklopädie der gesamten Handelswissenschaften für Kaufleute und Fabrikanten: Band 2. Verlag Ernst Schäfer, Leipzig 1857, S. 563.
  4. ↑ Johann Christian Nelkenbrecher, Johann H. Bock, Heinrich Christian Kandelhardt: Taschenbuch der Münz-, Maaß- und Gewichtskunde für Kaufleute. Sander’sche Buchhandlung, Berlin 1832, S. 430.
  5. ↑ Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: Vollständiges Taschenbuch der Münz-, Maß- und Gewichtsverhältnisse. Band 1, F. A. Brockhaus, Leipzig 1851, S. 1117.
  6. ↑ J. H. Kaltschmidt: Neuestes und vollständigstes Fremdwörterbuch zur Erklärung aller aus fremden Sprachen entlehnten Wörter und Ausdrücke. F. A. Brockhaus, Leipzig 1860, S. 174.