Harry Bremer

Harry Bremer (* 21. Juni 1901; † nach 1961) war ein deutscher DEFA-Kameramann.

Leben und Wirken

Harry Bremer war 1928 Kameraassistent bei Deutscher Rundfunk, einem der ersten deutschen Bild-Ton-Filme, der bekannten Regisseure Walter Ruttmann und Béla Balázs. Ab 1946 war er Kameramann bei der DEFA bei deren ersten Dokumentarkurzfilmen mit Kurt Maetzig und bei der Wochenschau Der Augenzeuge. Danach folgten in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Kurzdokumentationen, sowie ab 1957 drei Aufzeichnungen von Theaterinszenierungen, bei Die Mutter (1958) hatte er auch die Bildregie. 1961 drehte er seine letzten Filme.

Filmografie (Auswahl)

Kamera

Harry Bremer war Kameramann in etwa 150 Dokumentarkurzfilmen und Wochenschauberichten

Kameraassistenz

Einzelnachweise

  1. ↑ Harry Bremer in den Reichsfilmkammerakten
  2. ↑ Günter Klein, 5 Jahre DEFA-Wochenschau "Der Augenzeuge", in Auf neuen Wegen. 5 Jahre fortschrittlicher deutscher Film, Deutscher Filmverlag, Berlin [Ost], 1951, S. 83–96, mit Erwähnungen von Harry Bremer.
  3. ↑ Harry Bremer DEFA Film Library (englisch), mit einigen Details.
  4. ↑ Joachim Lang, Episches Theater als Film, Würzburg 2006, S. 247, beschreibt die Kameratechnik von Harry Bremer bei Mutter Courage (1961), diese Sätze sind auch englisch übersetzt in Harry Bremer DEFA Film Library.
  5. ↑ Harry Bremer Filmportal
Personendaten
NAME Bremer, Harry
KURZBESCHREIBUNG deutscher DEFA-Kameramann
GEBURTSDATUM 21. Juni 1901
STERBEDATUM nach 1961