Hartmut Lutz (* 26. April 1945 in Rendsburg) ist ein deutscher Amerikanist und Hochschullehrer.
Hartmut Lutz studierte zunächst Anglistik, Pädagogik und Psychologie an der Pädagogischen Hochschule Kiel und absolvierte dort 1969 die Lehrerprüfungen für Volks- und Realschulen. Anschließend setzte er sein Studium fort; nach einem einjährigen Aufenthalt an der University of Manchester promovierte er 1974 an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nach kurzer Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Köln (1974) wechselte er an die Universität Osnabrück, wo er sich 1982 für Anglistik und Amerikanistik habilitierte. Nach seiner Tätigkeit dort als außerplanmäßiger Professor lehrte er von 1994 bis 2011 an der Universität Greifswald als Professor für amerikanische und kanadische Literatur und Kultur. Anschließend war er noch für ein Jahr als Professor an der Universität Stettin tätig. Als Gastdozent bzw. -professor lehrte Lutz an zahlreichen Universitäten in Europa, den USA und Kanada. 2021 wurde er Mitglied der Royal Society of Canada.
Lutz beschäftigt sich vor allem mit den Minoritätenliteraturen Nordamerikas und "Native American Studies", insbesondere in Bezug auf Kanada.
Außerdem zahlreiche weitere herausgegebene Werke sowie Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelbänden.
Festschrift
| Personendaten | |
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| NAME | Lutz, Hartmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Amerikanist und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 26. April 1945 |
| GEBURTSORT | Rendsburg |