Hartmut Scheible

Hartmut Scheible (* 30. Juni 1942 in Frankfurt am Main; † 29. Oktober 2018) war ein deutscher Germanist und Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Leben

Hartmut Scheible wurde in Frankfurt am Main als Sohn von Eva Scheible, geborener Balkwitz, und des Diplom-Ingenieurs Karl Chr. Scheible geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Romanistik und Philosophie in Frankfurt und Tübingen von 1962 bis 1969 wurde er 1969 mit einer Arbeit über Joseph Roth zum Dr. phil. promoviert. Im gleichen Jahr legte er das I. Staatsexamen und 1971 das II. Staatsexamen ab. Von 1969 bis 1972 unterrichtete er als Studienreferendar und von 1972 bis 1974 als Studienrat am Gymnasium Oberursel. Von 1972 bis 1974 war er zudem Dozent an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, wo er 1973 zum Professor ernannt wurde. 1974 wurde Scheible als Professor für Germanistik an die Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main berufen, wo er am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I wirkte.

Im Jahr 1991 erschien Die Erfindung der Wahrheit, ein Roman der italienischen Schriftstellerin Marta Morazzoni in der deutschen Übersetzung von Hartmut Scheible. Er sprach Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Rumänisch und Lateinisch.

Seit 1994 war Scheible Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige. In: faz.net. 8. November 2018, abgerufen am 8. November 2018.
  2. ↑ Marta Morazzoni: Die Erfindung der Wahrheit. 1. - 3. Tsd. Auflage. Piper, München Zürich 1991, ISBN 978-3-492-03342-8 (dnb.de [abgerufen am 31. Januar 2025]).
Personendaten
NAME Scheible, Hartmut
KURZBESCHREIBUNG deutscher Germanist und Biograf
GEBURTSDATUM 30. Juni 1942
GEBURTSORT Frankfurt am Main
STERBEDATUM 29. Oktober 2018