Hartpost

Hartpost ist die Bezeichnung für eine Papiersorte, die vor allem zur Beschriftung durch Schreibmaschinen und anfangs auch Schreibfedern entwickelt wurde, insbesondere für „[...] repräsentative Geschäftsdrucksachen“. Sie wurde auch in verschiedenen Farbnuancierungen hergestellt. Die Papiersorte zeichnet sich durch eine gute Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Verletzungen beim Beschreiben oder Radieren aus, hatte aber auch durch die „[...] Eleganz ihrer Erscheinung“ Eingang in beinahe alle Kreise der Wirtschaft gefunden.

Herstellung

Hartpost-Papier wird „klanghart“ und in der Regel unter Hinzufügung von Strohzellstoff produziert. Die Papiersorte ist mit und ohne Wasserzeichen verschiedener Hersteller bekannt.

Bekannte Sorten und Hersteller (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Hartpost-Papier im Papierlexikon (Buchstabe H) der Igepa group, zuletzt abgerufen am 22. Dezember 2016
  2. 1 2 3 4 o.V.: Seit 1885 / J. C. Kayser & Giesecke K.-G. / Papiergroßhandlung, Hannover in: Das Buch der alten Firmen der Stadt Hannover 1954. Unter textlicher und redaktioneller Mitarbeit von Heinz Lauenroth (Direktor vom Städtischen Presseamt), Ewald Brix (Industrie- und Handelskammer Hannover), Herbert Mundhenke (städtischer Archivrat) und der Handwerkskammer Hannover, Adolf Sponholtz Verlag, Hannover 1954, S. 165
  3. ↑ Bankpostpapier. In: Handbuch der Papier- und Pappenfabrikation (Papierlexikon). 2. Aufl. Band 1, A–K, Sändig, Niederwalluf 1971, S. 119.
  4. ↑ Naturpapiere (PDF-Dokument) auf der Seite deutsche-papier.de, zuletzt abgerufen am 22. Dezember 2016
  5. ↑ R. M. Whiteside, A. Wilson, S. Blackburn, S. E. Hörnig, C. P. Wilson: Neusiedler Aktiengesellschaft (in englischer Sprache), in: Major Companies of Europe 1993/94, Volume 3: Major Companies of Western Europe Outside the European Community, Dordrecht: Springer Netherlands, 1993, ISBN 978-94-011-1442-4, p. 31; online with Google-Books