Hartwig Gebhardt studierte ab 1962 Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg und wurde 1970 mit einer Dissertation über den Liberalismus in der Revolution von 1848/49 in Deutschland promoviert. Er arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Deutschen Presseforschung an der Universität Bremen. Er habilitierte sich 1988 und wurde 1995 zum apl. Professor ernannt.
Revolution und liberale Bewegung: die nationale Organisation der konstitutionellen Partei in Deutschland 1848/49. Bremen: Schünemann, 1974 Zugl.: Hamburg, Univ., Diss., 1974
Zeitungen und Journalismus in Bremen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Bremisches Jahrbuch Band 57, 1979, S. 183–246
Flugblattpropaganda im 2. Weltkrieg: Katalog zur Ausstellung der Gesellschaft für Deutsche Presseforschung Bremen in Zusammenarbeit mit dem Gutenberg-Museum Mainz; Bremen, 15. Februar bis 10. März 1980. Bremen: Ges. für Dt. Presseforschung, 1980
Nationalsozialistische Werbung in der Arbeiterschaft. Die Illustrierte „ABZ – Arbeit in Bild und Zeit“. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Jg. 33, Heft 2, 1985
Der Weg nach rechts. Anmerkungen zur politischen Funktion der bürgerlichen Zeitungen Bremen von 1928–1932. in: Bremisches Jahrbuch, Bd. 69, 1990
Mir fehlt eben ein anständiger Beruf: Leben und Arbeit des Auslandskorrespondenten Hans Tröbst (1891–1939); Materialien zur Sozial- und Kulturgeschichte des deutschen Journalismus im 20. Jahrhundert. Bremen: Ed. Lumière, 2007