Haseloff-Grabow

Haseloff-Grabow
Gemeinde Mühlenfließ
Koordinaten: 52° 6′ N, 12° 45′ OKoordinaten: 52° 6′ 6″ N, 12° 45′ 23″ O
Höhe: 85–96 m ü. NHN
Postleitzahl: 14823
Vorwahl: 033843
Ortsansicht von Grabow
Ortsansicht von Grabow

Haseloff-Grabow ist ein Ortsteil der Gemeinde Mühlenfließ im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Der Ortsteil entstand 1974 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Haseloff und Grabow.

Geografische Lage

Der Ortsteil liegt im Westen der Gemarkung und grenzt im Westen an die Stadt Niemegk und im Nordwesten an die Gemeinde Planetal an. Nordöstlich liegt der weitere Ortsteil Niederwerbig. Im Südosten grenzt die Gemarkung der Stadt Treuenbrietzen an. Die Bundesstraße 102 führt im Süden durch den Ortsteil; nordwestlich verläuft die Bundesautobahn 9. Das Gelände liegt im Bereich des südlich gelegenen Gemeindeteils Haseloff auf einer Höhe von rund 85 m ü. NHN und steigt im Bereich des nördlich gelegenen Gemeindeteils Grabow auf rund 96 m ü. NHN an.

Geschichte

Für die ältere Ortsgeschichte siehe Haseloff (Mühlenfließ) und Grabow (Mühlenfließ).

Der Ort Haseloff wurde im Jahr 1377 unter dem Namen czum haselope erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort Grabow wurde im Jahr 1275 unter dem Namen Grabowe erstmals urkundlich erwähnt. Zum 1. Februar 1974 wurden Haseloff und Grabow zur neuen Gemeinde Haseloff-Grabow zusammengelegt. Nach der Wende lag Haseloff-Grabow im Landkreis Belzig in Brandenburg und schloss sich am 11. Februar 1992 dem Amt Niemegk an. Nach der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 kam die Gemeinde schließlich zum neu gebildeten Landkreis Potsdam-Mittelmark. Zum 1. Juli 2002 wurde Haseloff-Grabow zusammen mit den bis dahin ebenfalls eigenständigen Gemeinden Nichel, Niederwerbig und Schlalach zu der neuen Gemeinde Mühlenfließ zusammengelegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Dorfkirche Haseloff

Einzelnachweise

  1. ↑ Auflistung als Ortsteil im Kommunalverzeichnis Brandenburg; abgerufen am 6. Juli 2026
  2. ↑ Haseloff-Grabow, Brandenburgviewer, abgerufen am 6. Juli 2026.
  3. ↑ Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 165)
  4. ↑ Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 149)