Heiko Teggatz (* 13. November 1972 in Itzehoe) ist ein deutscher Gewerkschafter. Er ist seit 2026 Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Deutschen Beamtenbund (DBB).
Teggatz ist Polizeihauptkommissar bei der Bundespolizei. Seit 2000 ist er freigestelltes Mitglied im Bundespolizeihauptpersonalrat im Bundesministerium des Innern und seit 2021 stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Beamtenbunds. Von 2019 bis 2026 war er Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft. Am 20. April 2026 wurde er als Nachfolger von Rainer Wendt zum Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft gewählt.
Im April 2023 bezeichnete Teggatz die Blockadeteilnehmer bei den Klimaprotesten in Berlin als „Klimachaoten“ und „Idioten“ und forderte einen „Unterbindungsgewahrsam nach bayerischem Vorbild“ von 30 Tagen.
Im November 2023 sprach Teggatz sich gegen die Schaffung des Amtes eines Polizeibeauftragten des Bundes beim Deutschen Bundestag aus, da dies ein Signal des Misstrauens gegenüber Polizeibeamten sei.
Als Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft erstattete Teggatz im Zuge der Zurückweisung und Einreise dreier somalischer Asylbewerber nach Deutschland im Mai 2025 Strafanzeige gegen unbekannt wegen Einschleusen von Ausländern, Beihilfe zur unerlaubten Einreise sowie Urkundenfälschung, wobei er unter Berufung auf verschiedene Medienberichte erklärte, dass Pro Asyl „im Hintergrund die Fäden gezogen und sich dabei strafbar gemacht haben könnte“. Pro Asyl wies solche Vorwürfe als „Verleumdung“ und „Hetze“ zurück.
Im April 2026 forderte Teggatz, als Maßnahme gegen Ausschreitungen im Fußball wieder Geisterspiele einzuführen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Teggatz, Heiko |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gewerkschafter, Vorsitzender der DPolG |
| GEBURTSDATUM | 13. November 1972 |
| GEBURTSORT | Itzehoe |