Hein Wimmer

Hein Wimmer (* 15. Januar 1902 in Küppersteg; † 12. Mai 1986 in Köln) war ein deutscher Gold- und Silberschmied und Bildhauer.

Leben und Ausbildung

Wimmer kam als Gymnasiast in Kontakt zu der Künstlergemeinde in Marienthal um Pfarrer Augustinus Winkelmann, die ihn prägte. Nach dem Abitur 1920 begann er 1922 ein Studium der Naturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Köln. Von 1927 bis 1933 folgte ein Studium an der Kölner Werkkunstschule in der Klasse für Gold- und Silberschmiede sowie Metallbildhauerei, ab 1930 als Meisterschüler. Ab 1933 arbeitete er selbständig. 1937 legte er die Meisterprüfung bei der Kölner Handwerkskammer ab. 1940 wurde er zum Militärdienst einberufen und geriet 1944 in Russland in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde. Ab 1949 lehrte er an der Werkkunstschule Krefeld, von 1965 bis zu seiner Pensionierung 1967 mit einer Professur.

Schwerpunkt seines Schaffens war die sakrale Kunst.

Ausstellungen (Auswahl)

Werke (Auswahl)

  • Weitere Arbeiten (Auswahl):
    • Sportpreis Pferderennen (Weinkanne) Großer Preis von Krefeld (1954)
    • Rathauswappen Stadt Krefeld
    • Amtskette Bürgermeister, Stadt Krefeld
    • Messkelch für Bernhard Poether (Münster, im KZ Dachau gestorben am 5. August 1942), 1932
    • Messkelch für Ludwig Klockenbusch (Münster, wurde später Vorsitzender der Kunstkommission im Bistum Münster), 1932
    • Wegkreuz in Hürth als Fünfwundenkreuz
    • Grabmal Knapstein, Friedhof Alt-Hürth

Einzelnachweise

  1. ↑ st-walburga.de
  2. ↑ st-elisabeth-und-hubertus.de
  3. ↑ St. Johannes auf sankt-lamberti.de
  4. ↑ Dirk Aschendorf: Grafenwalds Kirchenschatz spiegelt Wandel im Zeitgeist wider. 4. März 2023, abgerufen am 5. März 2023 (deutsch).
  5. ↑ zeitspurensuche.de
  6. ↑ Hin und zurück. Der jüngere Schrein des hl. Hippolyt in St. Margareta in Düsseldorf-Gerresheim. Abgerufen am 5. März 2023.
  7. ↑ johannesnepomuk.de (nicht mehr online, 25. Juni 2012)
  8. ↑ Ingenhorst, Silke: Klein, aber oho: Ein Salbgefäß in St. Nikolaus in Bonn-Kessenich. In: Erzbistum Köln. 1. April 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025.
  9. ↑ Sieverding, Maren: Ein Kelch von Hein Wimmer aus der Kirche Zum Göttlichen Erlöser in Köln-Rath. In: Erzbistum Köln. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
  10. 1 2 in Münster aufbewahrt (Ahlener Zeitung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.))
Personendaten
NAME Wimmer, Hein
ALTERNATIVNAMEN Wimmer, Heinrich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Gold- und Silberschmied und Bildhauer
GEBURTSDATUM 15. Januar 1902
GEBURTSORT Küppersteg
STERBEDATUM 12. Mai 1986
STERBEORT Köln