Heiner Eichner

Heiner Eichner (* 10. September 1942 in Kronach; † 7. März 2024 in Wien) war ein deutscher und österreichischer Linguist, Indogermanist und Onomastiker.

Leben

Heiner Eichner besuchte ein Gymnasium in München und studierte anschließend an den Universitäten in München und Erlangen, wo er 1974 bei Karl Hoffmann promoviert wurde. An der Universität Regensburg war er von 1974 bis 1983 als wissenschaftlicher Assistent bei Helmut Rix tätig und wurde dort 1982 in Vergleichender indogermanischer Sprachwissenschaft habilitiert. Von 1984 bis 1989 war er als Privatdozent an der Universität Basel tätig, hierhin wurde er 1987 auch umhabilitiert.

Von 1989 bis zu seiner Emeritierung 2010 war er ordentlicher Universitätsprofessor für Allgemeine und Indogermanische Sprachwissenschaft an der Universität Wien. Von 1995 bis 2002 hatte er die Leitung der Kommission für Iranistik an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften inne. Dort war er korrespondierendes Mitglied im Inland der Philosophisch-Historischen Klasse.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ § 25 Abs. 1 Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 in der bis 1997, somit zum Zeitpunkt der Berufung Eichners an die Universität Wien 1989 geltenden Fassung
  2. ↑ Heiner Eichner (10.9.1942 – 7.3.2024). In: ÖAW. 7. März 2024, abgerufen am 18. September 2026.
  3. ↑ Personenseite von Heiner Eichner bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Personendaten
NAME Eichner, Heiner
KURZBESCHREIBUNG deutscher und österreichischer Linguist, Indogermanist und Hochschullehrer
GEBURTSDATUM 10. September 1942
GEBURTSORT Kronach
STERBEDATUM 7. März 2024
STERBEORT Wien