Heiner Gross (* 2. Dezember 1923 in Winterthur; † 2. Mai 1993) war ein Schweizer Jugendschriftsteller.
Der Sohn eines Winterthurer Stadtpolizisten wuchs im ehemaligen Dorfkern Veltheims auf. Bei der Sulzer machte er eine Lehre als Maschinenzeichner und Schlosser und arbeitete danach zunächst im Kieswerk der Firma Toggenburger, kehrte aber danach zu Sulzer zurück. 1953 heiratete er seine Frau Getrud, mit der er zwei Kinder hatte. Nach einem Burnout veränderte er sich mit 39 Jahren beruflich und wurde Journalist und Schriftsteller. Als freier Mitarbeiter schrieb er für den Landboten, die Winterthurer AZ und die Weinländer Zeitung. Daneben arbeitete er halbtags als Sprecher des Winterthurer Zivilschutzamts.
In seinen Werken war sein Flair für die Technik immer wieder spürbar. Die grössten Erfolge waren die Kinderbuchtrilogie 3:0 für die Bärte (1959; über 300'000 verkaufte Exemplare), Tumult auf der Kyburg und Sabors Wunderboot sowie die Jugendkrimitrilogie Der Schwarze Jack, die im Winterthurer Quartier Rosenberg spielt.
Während der Arbeit an seinem letzten Roman, «Hal Rochels Landpiraten», wurde bei Gross Krebs festgestellt. Er verstarb am 2. Mai 1993 im Alter von 69 Jahren, sein letzter Roman wurde erst nach seinem Tod veröffentlicht. Sein Nachlass befindet sich in der Stadtbibliothek.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gross, Heiner |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Jugendschriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 2. Dezember 1923 |
| GEBURTSORT | Winterthur |
| STERBEDATUM | 2. Mai 1993 |