Heinrich Dringenberg

Heinrich Dringenberg (* 1630 in Rostock; † 3. April 1687 ebenda) war ein deutscher Philosoph, Schulleiter und Bibliothekar.

Leben

Heinrich Dringenberg studierte an der Philosophischen Fakultät der Universität Rostock und wurde dort 1654 zum Magister promoviert. Im selben Jahr wurde er rätlicher Professor der Moral, sein Nachfolger wurde nach 1666 Johann Sibrand. Von 1666 bis 1687 war er herzoglicher Professor der christlichen Katechese und der Hebräischen Sprache. Daneben war er von 1654 bis 1659 Rektor der Stadtschule Rostock. Er wurde zwölfmal zum Dekan der Philosophischen Fakultät gewählt und vier Mal zum Rektor der Universität. Von 1673 bis 1680 war er Bibliothekar der Akademischen Bibliothek. 1678 war Dringenberg zum Rektor des Fridericianums in Schwerin vorgeschlagen und designiert. Die Anstellung scheiterte an Gehaltsforderungen und an Fragen zur äußeren Stellung der Schule.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Die Angabe folgte der Landesbibliographie MV. In der Literatur werden als Sterbedatum auch genannt: 5. Mai, 9. Mai 1687.
  2. ↑ Heinrich Dringenberg. Eintrag im Rostocker Matrikelportal
  3. ↑ Eintrag zu Heinrich Dringenberg im Catalogus Professorum Rostochiensium
  4. ↑ Friedrich Carl Wex: Zur Geschichte der Schweriner Gelehrtenschule. Eine Hinweisung auf das am 4. August 1853 zu feiernde dreihundertjaehrige Jubilaeum. Schwerin 1853, S. 57; Textarchiv – Internet Archive
Personendaten
NAME Dringenberg, Heinrich
ALTERNATIVNAMEN Dringenberg, Hinricus; Dringenbergius, Henricus
KURZBESCHREIBUNG deutscher Philosoph, Schulleiter und Bibliothekar
GEBURTSDATUM 1630
GEBURTSORT Rostock
STERBEDATUM 3. April 1687
STERBEORT Rostock