Heinrich Feldtmann

Heinrich Feldtmann (* 12. Juni 1838 in Nienburg/Weser; † 26. Juli 1905 in Weißensee) war ein Gemeindevorsteher der Landgemeinde Weißensee bei Berlin.

Ehrengrab Feldtmanns

Leben und Wirken

Ehemalige Villa von Feldtmann in der Weißenseer Albertinenstraße

Feldtmann war Sohn eines Tischlers. Er wuchs im ländlichen Milieu auf, lernte dort Nöte und Probleme der dortigen Bevölkerung kennen. 1874 kam Feldtmann nach Weißensee, um die Verwaltung des Rittergutes zu übernehmen. Am 18. Mai 1877 wurde er in Weißensee Amtsvorsteher und wenige Jahre später Gemeindevorsteher des Ortsteils Neu-Weißensee. Weitere Aufgaben wie die Mitgliedschaften im Kreistag, des Kreisausschusses, des Provinziallandtages, des Gemeindekirchenrates, der Synode kamen hinzu. Besondere Verdienste erwarb er sich beim Ausbau der Weißenseer Kirchgemeinde und der Errichtung der Bethanienkirche am Mirbachplatz und des dazugehörenden Pfarrhauses. Er war verheiratet mit Christine Friederike Henriette geb. Starck (05.12.1844 – 31.03.1901).

Nach seinem Tod im Jahr 1905 wurde Carl Woelck sein Nachfolger.

Er wurde neben seiner Frau auf dem Berliner Städtischen Friedhof XV in der Roelckestraße bestattet. Sein Grab ist ein Ehrengrab des Landes Berlin.

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Rainer Kubatzki: Vor dem Hof des Schulzen stand der Gerichtsbaum. In: Berlinische Monatsschrift (Luisenstädtischer Bildungsverein). Heft 7, 1997, ISSN 0944-5560, S. 37–40 (luise-berlin.de).
  2. ↑ Feldtmannstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
Personendaten
NAME Feldtmann, Heinrich
KURZBESCHREIBUNG deutscher Verwaltungsbeamter
GEBURTSDATUM 12. Juni 1838
GEBURTSORT Nienburg/Weser
STERBEDATUM 26. Juli 1905
STERBEORT Weißensee