Heinrich Stumpff

Heinrich Adolf Stumpff (* 8. September 1838 in Homburg vor der Höhe; † 25. Oktober 1905 in Wiesbaden) war ein deutscher Jurist und Präsident des Landgerichts Wiesbaden.

Leben

Heinrich Stumpff war als Nachfolger des Julius Cramer der 3. Präsident des Landgerichts Wiesbaden. In seiner Heimatstadt war er zunächst als Assessor tätig und wurde nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch Preußen im Jahre 1866 zum Richter am Kreisgericht Wiesbaden ernannt. Nach siebenjähriger Tätigkeit wurde er dort zum Kreisgerichtsrat befördert und kam nach einer vorübergehenden Verwendung als Hilfsrichter am Appellationsgericht Wiesbaden zum Landgericht Frankfurt. 1882 stieg er zum Oberlandesgerichtsrat am Oberlandesgericht Frankfurt auf und war dort gemeinsam mit Julius Cramer Mitglied des 1. Zivilsenats. Ende 1893 wechselte er als Präsident zum Landgericht Greifswald und wurde 1897 als Gerichtspräsident an das Landgericht Wiesbaden versetzt, wo er seinen Dienst zum 1. März 1898 antrat. Dieses Amt führte er bis zum 30. September 1904, als er aus gesundheitlichen Gründen ausschied, nachdem er bereits Jahre zuvor aus Krankheitsgründen für jeweils längere Zeiträume beurlaubt worden war. Sein Nachfolger wurde Rudolf Mencke.

Auszeichnungen

Literatur

Personendaten
NAME Stumpff, Heinrich
ALTERNATIVNAMEN Stumpff, Heinrich Adolf (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jurist und Präsident des Landgerichts Wiesbaden
GEBURTSDATUM 8. September 1838
GEBURTSORT Homburg vor der Höhe
STERBEDATUM 25. Oktober 1905
STERBEORT Wiesbaden