Heinrich Techow, Sohn eines Kaufmanns in Berlin, besuchte das Berlinische Gymnasium zum Grauen Kloster und studierte anschließend ab 1868 Architektur. 1873 legte er die Bauführerprüfung (das erste Staatsexamen im Baufach) ab, bestand 1877 die Baumeisterprüfung (das zweite Staatsexamen im Baufach) und wurde zum Regierungsbaumeister (Assessor) ernannt. Noch im gleichen Jahr trat er in den Dienst der Reichspost ein, wo er nach dem Ausscheiden von Carl Schwatlo in der Postbauverwaltung beim Generalpostamt unter August Kind arbeitete, 1885 zum Postbauinspektor und 1890 zum Postbaurat befördert wurde. Um 1905 bekam er den Titel Geheimer Baurat verliehen. 1912 trat er in den Ruhestand.
Bauten in Berlin
1879–1881: Oberleitung beim Erweiterungsbau der Reichsdruckerei
↑Berlinisches Gymnasium zum grauen Kloster (Hrsg.):Jahresbericht von Ostern 1867 bis Ostern 1868. Nietack, Berlin 1868, S.45. (Volltextin der Google-Buchsuche).
↑Deutsche Bauzeitung, 7. Jahrgang 1873, Nr. 24 (vom 22. März 1873), S. 96. (Notiz zur bestandenen Prüfung, mit vollständigem Namen; Volltextin der Google-Buchsuche)
↑Deutsche Bauzeitung, 11. Jahrgang 1877, Nr. 101 (vom 19. Dezember 1877), S. 504. (Notiz zur bestandenen Prüfung; Volltextin der Google-Buchsuche)
↑Architekten-Verein zu Berlin & Vereinigung Berliner Architekten (Hrsg.):Berlin und seine Bauten. BandII/III. Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1896, S.96–98. (Volltextin der Google-Buchsuche).
↑Architekten-Verein zu Berlin & Vereinigung Berliner Architekten (Hrsg.):Berlin und seine Bauten. BandII/III. Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1896, S.230. (Volltextin der Google-Buchsuche).
↑Architekten-Verein zu Berlin & Vereinigung Berliner Architekten (Hrsg.):Berlin und seine Bauten. BandII/III. Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1896, S.91–92. (Volltextin der Google-Buchsuche).
↑Architekten-Verein zu Berlin & Vereinigung Berliner Architekten (Hrsg.):Berlin und seine Bauten. BandII/III. Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1896, S.92–94. (Volltextin der Google-Buchsuche).
↑Architekten-Verein zu Berlin & Vereinigung Berliner Architekten (Hrsg.):Berlin und seine Bauten. BandII/III. Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin 1896, S.86–89. (Volltextin der Google-Buchsuche).