Heinz Gerstinger wurde am 13. Oktober 1919 als Sohn von Hans Gerstinger (* 23. Dezember 1885 in Großhaslau; † 2. Juli 1971 in Graz), Hochschullehrer und Vorstand der Handschriften- und Papyrussammlung der Nationalbibliothek Wien, und dessen Ehefrau Paula (geborene Soeding; * 29. Dezember 1888 in Wien; † unbekannt) in Wien geboren und am 7. November 1919 auf den Namen Heinz Ernst getauft. Vier Jahre zuvor war seine Schwester Ilse Johanna (* 12. Februar 1915 in Wien; † 5. März 1989 in Graz) zur Welt gekommen. Seine Eltern hatten am 26. Oktober 1912 geheiratet.
Nach abgeschlossener Schulausbildung studierte an der Universität Wien Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft und wurde 1947 zum Doktor der Philosophie promoviert.
Gerstinger hat viele Beiträge in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Wie auch Mitarbeit im ORF und zahlreiche Lesungen und Vorträge. 1978 wurde er Ehrenprofessor.
Heinz Gerstinger war katholisch, heiratete 28. Dezember 1963 in zweiter Ehe Erika Santner (* 21. September 1937) und hatte zwei Töchter (Linde und Claudia). Er wurde am 27. Mai 2016 in der Pfarrkirche Stammersdorf eingesegnet und am Friedhof Stammersdorf-Ort (Teil N, Reihe 10, Nummer 47) beerdigt.
Altwiener literarische Salons – Wiener Salonkultur vom Rokoko bis zur Neoromantik (1777–1907). Akademische Verlagsanstalt, Salzburg 2002, ISBN 3-9501445-1-X.
Also spielen wir Theater. Eine dramaturgische Biographie. Autobiografie und Theater 1945 bis 1984, Faksimile Verlag Graz/Salzburg 2010, ISBN 978-3-9502040-1-8; (2. Auflage. Selbstverlag, 2010, ISBN 978-3-200-02092-5).
Literatur
Gerstinger, Heinz. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 372–372.