Heinz Maecker

Heinz Maecker (li.) auf einer Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (1966)

Heinz Maecker (* 6. April 1913 in Bromberg; † 4. April 1999) war ein deutscher Physiker und Hochschullehrer.

Leben

Maecker studierte nach dem Besuch des Gymnasiums Johanneum in Lüneburg Physik in Rostock, München und Kiel. Seit 1932 war er Mitglied des Corps Visigothia Rostock. 1938 erwarb er an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel seinen Dr. phil. mit der Dissertation: Das kontinuierliche Spektrum des Kohlelichtbogens. Während des Zweiten Weltkrieges erforschte er für die Luftwaffe in Berlin-Gatow die Ausbreitung von Druckwellen in Gasen und Flüssigkeiten.

Nach dem Krieg kehrte Maecker nach Kiel zurück und konnte dort mit seiner Arbeitsgruppe erstmals ein Hochtemperaturplasma von 50.000 K erzeugen. 1951 wechselte er in den Bereich für Plasmaforschung der Siemens-Schuckert-Werken in Nürnberg.

1961 wurde ihm ein Lehrstuhl am Elektrophysikalischen Institut der Technischen Universität München angeboten, den er bis zu seiner Emeritierung 1979 wahrnahm. Er erforschte dort weitere Grundlagen der Plasmaphysik (Fusionsreaktor). 1983 wurde er Ehrendoktor der Universität Karlsruhe.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Kösener Corpslisten 1960, 120/191
  2. ↑ Nachruf in der Zeitschrift Plasma Chemistry and Plasma Processing, Vol. 20, No. 2, 2000 (englisch).
  3. ↑ H. Maecker et al.: The Electric Arc bei Google Books
Personendaten
NAME Maecker, Heinz
KURZBESCHREIBUNG deutscher Physiker
GEBURTSDATUM 6. April 1913
GEBURTSORT Bromberg
STERBEDATUM 4. April 1999