Helfried Mostler (* 16. Januar 1934 in Graz; † 27. Februar 2017) war ein österreichischer Paläontologe und Geologe und Professor an der Universität Innsbruck.
Mostler studierte Geologie und Paläontologie an der Universität Graz bei Helmut W. Flügel, Karl Metz und Haymo Heritsch und bei Arthur Winkler-Hermaden an der TU Graz. Er promovierte 1963 bei Werner Heißel an der Universität Innsbruck, dessen Assistent er wurde und bei dem er auch in angewandter Geologie arbeitete. Damals befasste er sich mit Tektonik und Stratigraphie im Westabschnitt der nördlichen Grauwackenzone. 1968 habilitierte er sich in Innsbruck in Geologie und Paläontologie, 1973 wurde er außerordentlicher und 1979 ordentlicher Professor.
Er befasste sich mit Mikropaläontologie (Conodonten, Holothurien, Radiolarien, Poriferen) und Stratigraphie der alpinen Trias, besonders in den Nördlichen Kalkalpen, im Drauzug und den Südalpen. Dabei arbeitete er seit 1970 viel mit Heinz Kozur in Mikropaläontologie und Stratigraphie zusammen. 1972 organisierte er das internationale Trias-Symposium in Innsbruck. Daneben befasste er sich auch mit Lagerstättenkunde und war als Ingenieurgeologe tätig.
Er war Gründer der Geologisch-Paläontologischen Mitteilungen Innsbruck. Er erhielt zweimal den Theodor-Körner-Preis und den Ersten Wissenschaftspreis des Landes Salzburg. Seit 1995 war er korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Mostler starb am 27. Februar 2017 im Alter von 83 Jahren.
In Anerkennung seiner Beiträge zur Kenntnis der mesozoischen Radiolarien wurde 2023 die Radiolarien-Art Vinassaspongus mostleri nach ihm benannt.
| Personendaten | |
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| NAME | Mostler, Helfried |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Paläontologe und Geologe |
| GEBURTSDATUM | 16. Januar 1934 |
| GEBURTSORT | Graz |
| STERBEDATUM | 27. Februar 2017 |