Helga L. Reimann geb. Feick (* 6. Juli 1937 in Berlin; 3. September 2025) war eine deutsche Soziologin und Hochschullehrerin.
Helga L. Reimann studierte Soziologie, Nationalökonomie, Staatslehre und Psychologie an den Universitäten München und Heidelberg. An der Universität Heidelberg absolvierte sie 1962 die Prüfung zur Diplom-Volkswirtin und war dort bis 1970 als wissenschaftliche Assistentin an der Psychiatrisch-Neurologischen Klinik bzw. Sozialpsychiatrischen Klinik und von 1966 bis 1970 als Lehrbeauftragte für Soziologie tätig. 1966 promovierte sie im Fach Soziologie zum Dr. phil. Zu medizinsoziologischen Studien hielt sie sich in den USA auf und hatte 1968 eine Gastdozentur an der University of Pittsburgh inne. Nach einer kurzen Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (1970) war sie seit 1970 als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Augsburg tätig, seit 1972 als Akademische Rätin und 1974 als Akademische Oberrätin. Im Jahre 1974 habilitierte sie sich dort für das Fach Soziologie und war zunächst als Privatdozentin, von 1980 bis 2000 als Professorin für Soziologie tätig. 1975/76 vertrat sie einen Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Würzburg.
Reimann war Mitglied der Freien Deutschen Akademie der Wissenschaften und Künste. Sie war mit dem Soziologen und Hochschullehrer Horst Reimann (1929–1994) verheiratet. Viele ihrer Publikationen wurden gemeinsam verfasst. Helga L. Reimann beschäftigt sich mit Kultur- und Entwicklungssoziologie sowie Sozialanthropologie. Außerdem beschäftigen sich beide mit der Gesellschaft Siziliens.
| Personendaten | |
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| NAME | Reimann, Helga L. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Soziologin und Hochschullehrerin |
| GEBURTSDATUM | 6. Juli 1937 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 3. September 2025 |