Hellingst Gemeinde Holste | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 23′ N, 8° 52′ O | |
| Fläche: | 10,73 km² | |
| Einwohner: | 305 | |
| Bevölkerungsdichte: | 28 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27729 | |
| Vorwahl: | 04748 | |
Lage von Hellingst in Niedersachsen | ||
Hellingst ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Holste im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.
Das Dorf Hellingst liegt im Norden der Gemeinde Holste zwei Kilometer nördlich von Steden und zwei Kilometer nordöstlich von Oldendorf.

Die erste urkundliche Erwähnung von „Hellingkstede“ findet sich im Vörder Register von 1500. Hellingst gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Gericht Beverstedt des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Beverstedt im Departement der Wesermündung. 1814 fiel Hellingst an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Gericht Beverstedt sowie ab 1852 zum Amt Beverstedt und ab 1859 zum Amt Osterholz. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Hellingst ab 1885 zum Kreis Osterholz. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Hellingst am 1. März 1974 Teil der neuen Gemeinde Holste.
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 55 | |
| 1845 | 113 | |
| 1871 | 162 | |
| 1885 | 161 | |
| 1895 | 157 | |
| 1910 | 177 | |
| 1925 | 225 | |
| 1939 | 216 | |
| 1950 | 367 | |
| 1961 | 259 | |
| 1970 | 240 | |

Im Gebiet der Gemarkung Hellingst sind eine größere Zahl von Grabhügeln geschützte Bodendenkmale.
Hellingst hat eine eigene Ortsfeuerwehr.
Der TSV Steden-Hellingst hat Abteilungen für Fußball, Darts und Zumba. Der Schützenverein Hellingst betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.
Im Süden des Ortsteils liegt das Segelfluggelände Hellingst, das vom Luftfahrtverein Unterweser genutzt wird.