Hellmut Bandt (* 23. September 1917 in Berlin; † 19. Mai 1976 in Greifswald) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Hochschullehrer für Systematische Theologie.
Bandt studierte nach Erlangung der Hochschulreife Evangelische Theologie an der Universität Berlin. 1937 gehörte er zu der Gruppe von Berliner Theologiestudierenden, die wegen ihres Eintretens für die Bekennende Kirche von der Universität verwiesen wurden. Nach der Vorlage seiner Dissertation über das systematisch-theologischen Thema der Verborgenheit Gottes bei Martin Luther wurde er 1955 von der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin zum Doktor der Evangelischen Theologie promoviert. Im Jahre 1958 erhielt er eine Professur mit dem Lehrauftrag für Systematische Theologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. 1962 hielt er dort Lehrveranstaltungen mit vollem Lehrauftrag. Über 20 Jahre bis zu seinem frühen Tod prägte er den Geist der dortigen theologischen Fakultät mit. In einem historischen Abriss schreiben Greifswalder Theologen auf ihrer Internetseite:
Das schloss u. a. auch ein, dass er sich für einen waffenlosen Dienst von Christen bei den Bausoldaten einsetzte.
Er war Mitglied im Weißenseer Arbeitskreis, der Kirchlichen Bruderschaft in Berlin-Brandenburg, und verteidigte die Praktizierung der Jugendweihe.
Hellmut Bandt war seit 1960 Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz und wurde in Arbeitsgremien der II. Allchristlichen Friedensversammlung in Prag 1964 gewählt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bandt, Hellmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Theologe und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 23. September 1917 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 19. Mai 1976 |
| STERBEORT | Greifswald |