Hellmut Berger (* 27. November 1918 in Wien; † 15. Dezember 2002 in Graz) war ein österreichischer Offizier des Bundesheeres der Zweiten Republik, zuletzt im Rang eines Generals. Von 1977 bis 1979 war er Korpskommandant des I. Korps in Graz.
Hellmut Berger wurde am 27. November 1918 in Wien geboren. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Offizier in der deutschen Wehrmacht, unter anderem bei den Flaktruppen. Für seine militärischen Leistungen im Krieg wurde ihm das Deutsche Kreuz in Gold verliehen.
Nach dem Ende des Krieges trat Berger in den Dienst der B-Gendarmerie ein, dem bewaffneten Vorläufer des späteren österreichischen Militärs. Im November 1952 verlegte er als Rittmeister die erste Unterabteilung der B-Gendarmerie nach Bad Radkersburg und begründete damit die dortige langjährige Garnisonstradition.
Mit der Gründung des Bundesheeres der Zweiten Republik wechselte Berger in die neuen Streitkräfte und gehörte zur sogenannten Gründergeneration des österreichischen Heeres. Am 1. September 1956 übernahm er als Hauptmann das Kommando über das neu aufgestellte steirische Jägerbataillon 18 in der Landwehr-Kaserne in Straß in Steiermark, welches er bis zu seiner Übergabe an Hermann Reichart führte.
Im Zuge seiner weiteren militärischen Laufbahn stieg Berger bis in die höchsten Ränge des Bundesheeres auf. Nach der Heeresgliederung 1972 (Kommandostruktur 72) übernahm er im Jahr 1977 als Nachfolger von General der Infanterie Otto Auswöger das Kommando über das I. Korps mit Sitz in Graz. Dieses Kommando, das für den Schutz des südlichen und östlichen Bundesgebietes verantwortlich war, hatte er bis 1979 inne. Sein Nachfolger wurde Generalmajor Alexius Battyan.
Berger verstarb am 15. Dezember 2002 im Alter von 84 Jahren in Graz.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berger, Hellmut |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Offizier |
| GEBURTSDATUM | 27. November 1918 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 15. Dezember 2002 |
| STERBEORT | Graz |