Helmar Becker-Berke (* 4. August 1906 in Bonn; † 1. Juni 1980 in Stuttgart; eigentlich Helmar Heinrich Manfred Becker) war ein deutscher Maler, Zeichner, Grafiker und Illustrator.

Becker-Berke entstammte der Malerfamilie Becker. Er war Sohn des Malers Hans-Josef Becker-Leber und der Malerin Sophia Becker-Leber. Sein Großvater war der Maler und Kupferstecher Carl Leonhard Becker. Seine Cousine war die Bundesrichterin Maria Elisabeth Geyser.
Seine Ausbildung erhielt Becker-Berke an der Kunstgewerbeschule und Akademie Berlin-Charlottenburg. Seit 1925 war er als freier Maler und Zeichner in Berlin tätig, 1928 Mitarbeiter im Ullstein Verlag. Als Helmar Becker geboren, legte er sich unter Verwendung der Geburtsnamens seiner Großmutter Franziska Berke den Künstlernamen Becker-Berke zu. Im Zweiten Weltkrieg war er u. a. Kriegszeichner für die Propaganda, nachdem er zuvor bereits vereinzelt für die Deutsche Arbeitsfront Propagandaplakate entworfen und Illustrationen gefertigt hatte. Nach 1945 war er Pressezeichner in Stuttgart und Bildschriftleiter.
Becker-Berke schuf u. a. Tierzeichnungen, Plakate und zahlreiche Buchausstattungen.
Seine letzte Ruhestätte fand Helmar Becker-Berke auf dem Alten Friedhof Bonn.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Becker-Berke, Helmar |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler, Zeichner, Grafiker und Illustrator |
| GEBURTSDATUM | 4. August 1906 |
| GEBURTSORT | Bonn |
| STERBEDATUM | 1. Juni 1980 |
| STERBEORT | Stuttgart |