Helmut Butzbach (* 24. April 1938 in Neunkirchen (Saar); † Mai 2016 in Saarbrücken) war ein deutscher Maler und Zeichner.
Helmut Butzbach studierte von 1952 bis 1957 an der Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken, wo er unter anderem die Malklasse von Boris Kleint besuchte, und machte 1958 seine Abschlussprüfung. 1959 und 1961 hatte er ein Stipendium an der Internationalen Sommerakademie Salzburg („Schule des Sehens“) bei Oskar Kokoschka. 1972 wurde er Mitglied des Saarländischen Künstlerbundes. Außerdem gehörte er dem Künstlerkreis Neunkirchen an. Neben seiner Tätigkeit als freier Maler verdiente er seinen Lebensunterhalt in der Werbe- und Plakatabteilung des PeKa-Kaufhauses in Saarbrücken.
Seine erste Einzelausstellung fand 1977 in der Galerie Elitzer (Saarbrücken) mit „Temperabildern einer Mittelmeerreise“ statt. 1990 erhielt er den ersten Preis beim Künstlersymposium des Stadtverbandes Saarbrücken. Eine umfangreiche Retrospektive fand 2015 unter dem Titel „Dunkelzeit – Als die Engel noch Modell saßen“ im Kulturzentrum am Eurobahnhof Saarbrücken statt.
Helmut Butzbach malte Stillleben, Figuren, Porträts, Tierstücke, Landschaften, religiöse Darstellungen, Grab-Skulpturen und Brunnen. Er arbeitete in Öl, Aquarell, Dispersionsfarbe, Tempera, Pastell und Ölkreide, zudem schuf er Federzeichnungen. Zu seinem Gesamtwerk gehören außerdem wenige kleine Mosaiken und Glasmalereien, mit denen er Kirchenfenster dekorierte. Sein Werk, in dem er sich mit Farbe und Licht auseinandersetzt, wandelte sich von zunächst naturalistischen über abstrahierende Darstellungen hin zu verdichteten düsteren Bildern mit kaum erahnbarer Raumtiefe und Figuren zwischen Transparenz und Materie.
Quelle:
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| Personendaten | |
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| NAME | Butzbach, Helmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 24. April 1938 |
| GEBURTSORT | Neunkirchen (Saar) |
| STERBEDATUM | Mai 2016 |
| STERBEORT | Saarbrücken |