Helmut G. Callis

Helmut Gunter Callis (geboren 6. April 1906 in Breslau; gestorben 2. September 1982 in Salt Lake City) war ein US-amerikanischer Historiker für ostasiatische Geschichte.

Leben

Helmut Callis hatte Schweizer Eltern. Er wuchs in der Schweiz auf und machte dort die Matura. Er studierte an der TH Stuttgart, der Sorbonne, der London School of Economics (LSE) und wurde 1932 an der Universität Leipzig promoviert. Callis arbeitete von 1933 bis 1938 als Repräsentant einer Schweizer Handelsfirma in China. In dieser Zeit war er nebenher 1935 Lecturer an der Lingnan-Universität in Kanton und zwischen 1936 und 1938 Lecturer an der Peking-Universität. 1938/39 arbeitete er als Rockefeller Foundation Research Fellow in Genf und machte ein Diplom am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien.

Callis ging 1939 in die USA und arbeitete zunächst als Research Associate und Lecturer in Ökonomie an der University of Michigan. 1942 wurde er als Ostasienspezialist Berater des Office of Strategic Services (OSS). 1945 ging er als Gastprofessor an die Yale University und war seit 1947 Professor of Asiatic and Russian History an der University of Utah in Salt Lake City, ab 1976 als emeritierter Professor. 1953 machte er als Stipendiat der Ford Foundation einen M.A. an der Harvard University und war 1960/62 Fulbright-Stipendiat in Kalkutta.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Callis, Helmut G.
ALTERNATIVNAMEN Callis, Helmut Gunter
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Historiker
GEBURTSDATUM 6. April 1906
GEBURTSORT Breslau
STERBEDATUM 2. September 1982
STERBEORT Salt Lake City