Helmut Gebhardt (* 5. Juli 1926 in Dresden; † 21. November 1989 ebenda) war ein deutscher Grafiker und Maler in der DDR.
Gebhardt war der Sohn eines Schumachers. Nach der Volksschule absolvierte er von 1941 bis 1944 eine Lehre als Lithograph. 1947 bis 1951 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, insbesondere bei Wilhelm Lachnit. Anschließend war er in Dresden als Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR als freischaffender Maler und Grafiker tätig. Gebhardt wurde vor allem mit seinen Farbgrafiken (Linolschnitt, Holzschnitt, Siebdruck) bekannt. Diese zeigen zumeist Landschaften und Stillleben, Stadtmotive und figürliche Szenen, häufig aus den Themenbereichen Sport und Tanz. Die Malerei spielte in seinem Gesamtwerk eine untergeordnete Rolle, und seine Zeichnungen, die er unter anderem mit Feder, Pinsel, Kreide, Pastell, Bleistift und der Frottage-Technik anfertigte, dienten überwiegend der Vorbereitung seiner Druckarbeiten. Als Auftragsarbeiten schuf er auch architekturbezogene Werke. Gebhardt hatte eine bedeutende Anzahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u. a. von 1977 bis 1988 an der VIII. bis X. Kunstausstellung der DDR in Dresden. 1956 erhielt Gebhardt den Kunstpreis der Stadt Dresden und 1981 die Verdienstmedaille der DDR.
Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gebhardt, Helmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker in der DDR |
| GEBURTSDATUM | 5. Juli 1926 |
| GEBURTSORT | Dresden |
| STERBEDATUM | 21. November 1989 |
| STERBEORT | Dresden |