Helmut Gschwendtner (* 30. Oktober 1938 in Großkarolinenfeld, Bayern) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer.
Bevor Helmut Gschwendtner 1964 die Reifeprüfung auf dem Abendgymnasium in München ablegte, absolvierte er ab 1954 eine Lehrzeit bei der Deutschen Bundesbahn und arbeitete dort anschließend im nichttechnischen Dienst. Von 1964 bis 1968 studierte er Volkswirtschaftslehre an der Universität München und legte dort 1968 die Prüfung zum Diplom-Volkswirt ab. Einige Monate war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) in München tätig, anschließend von 1968 bis 1969 wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Universität Berlin bzw. bis 1974 an der Universität München am Lehrstuhl von Hans Fecher. Im Jahre 1973 promovierte er in München zum Dr. rer. pol. Von 1974 bis 1976 war Gschwendtner als wissenschaftlicher Referent am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung in Tübingen tätig und arbeitete anschließend bis 1978 mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft an seiner Habilitation an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Die Lehrbefugnis als Privatdozent erlangte er dort 1980. Im Wintersemester 1982/83 vertrat er eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mainz. Zuletzt übernahm er eine Professur an der Universität Lüneburg.
Während seiner Tätigkeit am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (Tübingen) hat Gschwendtner mehrere wissenschaftliche Gutachten im Auftrag der baden-württembergischen Landesregierung erarbeitet. Außerdem beschäftigte er sich mit Problemen des Wirtschaftswachstums und der Umweltökonomie.
| Personendaten | |
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| NAME | Gschwendtner, Helmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 30. Oktober 1938 |
| GEBURTSORT | Großkarolinenfeld, Bayern |