Helmut Heinen entstammt als Enkel von Reinhold Heinen und Sohn von Heinrich Heinen einer Kölner Verlegerfamilie. Nach dem Abitur am Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium studierte er Mathematik und Betriebswirtschaftslehre. Der Diplom-Mathematiker trat 1982 in den Heinen-Verlag seiner Eltern ein und wurde 1987 Geschäftsführer und Mitgesellschafter. Seit 1991 war er Herausgeber der Kölnischen Rundschau.
Heinen ist geschäftsführender Gesellschafter der Heinen-Verlag GmbH und der Kölnischen Verlagsdruckerei GmbH. Zudem ist er Herausgeber der Kölnischen Rundschau und der Bonner Rundschau.
Er ist zweiter stellvertretender Vorsitzender des Zeitungsverleger Verbands Nordrhein-Westfalen (ZVNRW) und war von 2014 bis 2019 Mitglied der Vollversammlung der IHK zu Köln, wo er sich als Vorsitzender des Medienausschusses engagierte. Er war auch Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.
Über seinen Mehrheitsbesitz am Kölner Heinen-Verlag ist Helmut Heinen seit 2009 mit 35 Prozent an der PMB Presse- und Medienhaus Berlin beteiligt, die Eigentümerin der BV Deutsche Zeitungsholding ist.
Seit August 2016 ist Heinen Vorstandsvorsitzender der Kulturstiftung Kölner Dom, die sich für die Bewahrung des kultur-, kunst- und kirchengeschichtlichen sowie spirituellen Angebots im Kölner Dom einsetzt.
Heinen schrieb in seiner Eigenschaft als BDZV-Präsident kurz nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo einen Kommentar, der in zahlreichen Zeitungen als Gastkommentar veröffentlicht wurde.
Fußnoten
123Simon Westphal:„Wir müssen experimentieren“. Interview mit Helmut Heinen. In: Kölnische Rundschau. Nr.65. Köln 18.März 2021, 75 JAHRE RUNDSCHAU, S.3.
↑Vorstand.In:dzvnrw.de.Abgerufen am 16.Juni 2022(deutsch).
↑KÖPFE. In: Kölnische Rundschau. 4.Mai 2012, Politik, S.2: „[…] ebenso wiedergewählt wie seine Stellvertreter Lambert Lensing-Wolff ("Ruhr Nachrichten") und Helmut Heinen ("Kölnische Rundschau").“
↑Corinna Schulz:Frauen erobern die Kammer IHK Vollversammlung gewählt - Nur acht Prozent der Unternehmen geben ihre Stimme ab. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 12.November 2014, Wirtschaft, S.11.