Helmut Hinkel (* 17. November 1943 in Worms; † 15. Juli 2025 in Mainz) war ein deutscher römisch-katholischer Theologe, Kirchenhistoriker, Bibliothekar, Autor, Publizist und Priester.
Nach einer Buchhändlerlehre und einigen Berufsjahren in der Mainzer Buchhandlung Schöningh in der Augustinerstraße erwarb Helmut Hinkel auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur. Er trat ins Priesterseminar Mainz ein und nahm an der Universität Mainz sein Theologiestudium auf. Er promovierte im Jahr 1976 als wissenschaftlicher Assistent von Anton Philipp Brück über das Thema „Pfarrer und Seelsorge im Aschaffenburger Raum. Die Landkapitel Montat und Rodgau (1550–1650)“. Bischof Hermann Volk weihte ihn am 30. Juni 1979 im Mainzer Dom zum Priester. Nach einer Kaplansstelle in Biddesshem und einer Station als Religionslehrer in Bad Nauheim wurde er 1983 Pfarrer in der Gemeinde St. Marien in Ginsheim-Gustavsburg. Anfang 1985 wurde er zusätzlich zum wissenschaftlichen Direktor der Bibliothek des Mainzer Priesterseminars ernannt. Mitte 1985 wechselte er in die Seelsorge von St. Ignaz (Mainz), St. Quintin (Mainz) und des Mainzer Doms. Er war Pfarrer von Heilig-Kreuz-Kirche (Mainz) und ist bis heute Rector ecclesiae der Kapelle des Mutterhauses der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung (Mainz).
Als Direktor der Martinus-Bibliothek machte sich Hinkel besonders um die wissenschaftliche Erschließung der historischen Bestände der Bibliothek verdient. Zur Geschichte des Bistums Mainz legte Hinkel zahlreiche Beiträge vor oder gab sie und heraus. In jüngerer Zeit beschäftigte er sich vor allem mit den Briefwechseln von Ida Hahn-Hahn.
| Personendaten | |
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| NAME | Hinkel, Helmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher römisch-katholischer Theologe, Kirchenhistoriker und Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 17. November 1943 |
| GEBURTSORT | Worms |
| STERBEDATUM | 15. Juli 2025 |
| STERBEORT | Mainz |