Helmut Kind

Helmut Kind (* 30. Januar 1920 in Kelbra/Kyffhäuser; † 15. April 2015 in Göttingen) war ein deutscher Buchwissenschaftler und Bibliothekar.

Leben und Wirken

Helmut Kind studierte Germanistik, Geschichte, Romanistik und Philosophie an der Universität Halle/S. Dort promovierte er 1945 mit einer Arbeit über „Das Rokoko und seine Grenzen im komischen Epos des 18. Jahrhunderts“. Das Staatsexamen für den höheren Schuldienst legte er 1946 ab. Von 1946 bis 1949 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Halle tätig. Im Jahre 1949 trat er an der Universitäts- und Landesbibliothek Halle in den wissenschaftlichen Bibliotheksdienst ein und legte die Fachprüfung hierfür 1952 ab. Von 1952 bis 1959 war er an der Deutschen Staatsbibliothek in Berlin tätig. 1959 wechselte er an die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und arbeitete hier zum einen als Fachreferent für Theologie und Philosophie, zum anderen wirkte er dort vor allem an der Katalogisierung der Inkunabeln. Außerdem beschäftigte er sich mit den Lutherdrucken in der Göttinger Bibliothek.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige im Göttinger Tageblatt vom 18. April 2015.
  2. ↑ Verein Deutscher Bibliothekare (Hrsg.): Jahrbuch der Deutschen Bibliotheken, Bd. 49 (1981), S. 443 u. Bd. 66 (2015/2016), S. 424.
Personendaten
NAME Kind, Helmut
KURZBESCHREIBUNG deutscher Buchwissenschaftler und Bibliothekar
GEBURTSDATUM 30. Januar 1920
GEBURTSORT Kelbra/Kyffhäuser
STERBEDATUM 15. April 2015
STERBEORT Göttingen