
Helmut Johann Friedrich Mejcher (* 17. September 1937 in Viersen) ist ein deutscher Historiker. Von 1977 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2002 lehrte er als Professor für Neuere Geschichte des Nahen Ostens und Mittelmeerraumes an der Universität Hamburg.
Helmut Mejcher studierte Anglistik, Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaften an den Universitäten Bonn, Bangor (Wales) und Tübingen. Von 1967 bis 1970 war er Stipendiat am Middle East Centre des St. Antony’s College der Universität Oxford. Dort promovierte er zum Thema „The Birth of the Mandate Idea and its Fulfilment in Iraq up to 1926“. Von 1970 bis 1977 war er Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen. Längere Forschungsaufenthalte in Ländern des Nahen Ostens, Nordafrikas, in den USA und Großbritannien. Seine Forschung bezieht sich in erster Linie auf die Geschichte der arabischen Welt, v. a. Irak, Ägypten, Palästina sowie Saudi-Arabien, im 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Erdölpolitik sowie der internationalen Beziehungen. Der Publizist Daniel Gerlach war sein Schüler.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mejcher, Helmut |
| ALTERNATIVNAMEN | Mejcher, Helmut Johann Friedrich (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 17. September 1937 |
| GEBURTSORT | Viersen |