Helmut Rehm wuchs in Hall in Tirol auf und maturierte 1930 an der Oberrealschule in Innsbruck. Von 1935 bis 1939 studierte er als Meisterschüler bei Professor Herbert Boeckl an der Akademie der bildenden Künste Wien. Nach dem Krieg unterrichtete er bis 1948 an der Kunstgewerbeschule in Innsbruck. Einige seiner bekanntesten Schüler waren Wilfried Kirschl, Franz Pöhacker und Anton Tiefenthaler.
Ab 1950 widmete er sich ausschließlich der Kunst und unternahm zahlreiche Studienreisen, zuerst durch Europa (Italien, Frankreich, Belgien, die Niederlande und Dänemark), später in arabische und afrikanische Länder (Türkei, Syrien, Libanon, Ägypten, Libyen, Tunesien, Sudan, Äthiopien und Saudi-Arabien). Dabei entstanden seine bedeutendsten Bilder und Zeichnungen.
Eine Reihe von Ausstellungen in seiner Heimat, in Frankreich, Deutschland, Italien, Saudi-Arabien und den USA würdigen das Werk von Helmut Rehm.
Seine Frau war die Porträtmalerin und Buchillustratorin Maria Rehm (1915–2002).
Fassadengestaltung Tiere und Pflanzen, Wohnhaus Dr.-Glatz-Straße 4–6, Innsbruck-Pradl, 1960
Wandbild mit Kindern und Vögeln im Blätterbaum an der Fassade, Wandbild und Bleiglaswand im Atrium, Volksschule Brixlegg, 1968
Mosaik mit Fischdarstellungen in der Hofdurchfahrt, Wohnhaus Adamgasse 13–15, Innsbruck-Wilten, 1969
Literatur
Martina Egger: Der akademische Maler Helmut Rehm. Diplomarbeit Innsbruck 1992.
Martina Egger: Der akademische Maler Helmut Rehm. In: Andreas Raffeiner (Hrsg.): Achsen des Wandels zwischen Kulturgeschichte, Wirtschaft und Politik. Festgabe für Hon.-Prof. Univ.-Doz. DDr. Helmut Rizzolli zum 85. Geburtstag. Verlag Dr. Kovac, Hamburg 2025 (Schriften zur Kulturwissenschaft; 132), ISBN 978-3-339-14720-2, S. 111–120.