Schlicksupp leistete Pionierarbeiten auf dem Gebiet der Erkundung, Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Förderung von Innovation und Kreativität in der Industrie. So entwickelte er am Battelle-Institut zahlreiche Kreativitätstechniken (Brainwriting Pool, TILMAG-Methode, Semantische Intuition, SIL-Methode, Nebenfeldintegration, Sequentielle Morphologie, Hypothesen-Matrix) und war bei der Entwicklung weiterer Kreativitätstechniken des Instituts beteiligt (Force-Fit-Spiel, Visuelle Synektik, Ideen-Delphi, BBB-Methode, Reizwort-Analyse).
Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit am Battelle-Institut waren die Durchführung von Projekten zur Produktinnovation und Produktdiversifikation. Ab 1976 war er als selbstständiger Unternehmensberater tätig und verfasste zahlreiche Veröffentlichungen in den Themengebieten Kreativität und Innovation.
Publikationen
Kreative Ideenfindung in der Unternehmung. Methoden und Modelle (= Reihe Mensch und Organisation, Band 2), De Gruyter, Berlin 1977, ISBN 978-3-11-006809-2 (= Dissertation).
Anstöße zum innovativen Denken, in: Herbert Henzler (Hrsg.): Handbuch Strategische Führung, ISBN 978-3-663-12165-7, Gabler Verlag, Wiesbaden 1988, S. 691–715.
mit Natacha Dagneaud, Christine Garnier-Coester: Innovationsforschung. Produktinnovation durch Kreativität, in: Gabriele Naderer, Eva Balzer (Hrsg.): Qualitative Marktforschung in Theorie und Praxis. Grundlagen – Methoden – Anwendungen, 2. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8349-2925-9, S. 437–458.
Einzelnachweise
↑Schlicksupp/Dagneaud/Garnier-Coester: Innovationsforschung. Produktinnovation durch Kreativität, in: Naderer/Balzer (Hrsg.): Qualitative Marktforschung in Theorie und Praxis. Grundlagen – Methoden – Anwendungen, 2. Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8349-2925-9, S. 438.
↑Kreative Ideenfindung in der Unternehmung. Methoden und Modelle (= Reihe Mensch und Organisation, Band 2), De Gruyter, Berlin 1977, ISBN 978-3-11-006809-2 (= Dissertation), S. 18