Henrik Humann (* 18. Februar 1951 in Aue; † 20. Juli 2012 in Greiffenberg) war ein deutscher Schmuckgestalter und Gold- und Silberschmiedemeister.
Humann war der einzige Sohn des Malers und Grafikers Helmut Humann. Von 1968 bis 1971 machte er eine Goldschmiedelehre bei Johannes Seidel (Kunstschaffender im Handwerk) in Schwarzenberg. 1971 bis 1973 war er Mitarbeiter im Künstlerkollektiv Hans Brockhage und Helmut Humann in Aue sowie bis 1974 bei W. Franz in Weimar. Ab 1975 besuchte Humann während seiner Dienstzeit in der NVA die Betriebsakademie Frankfurt/Oder und schloss diese 1978 mit dem Meister der Edelmetallverarbeitung ab. Seit 1977 arbeitete Humann freischaffend in Schwedt/Oder. Von 1982 bis 1984 hatte er einen Fördervertrag und Entwicklungsauftrag des Bezirks Frankfurt.
Als künstlerischer Autodidakt war Humann ab 1981 Mitglied im VBK-DDR, Mitglied des Bezirksvorstandes Frankfurt des VBK und der Sektionsleitung Kunsthandwerk. 1984 erhielt er im Schmuckwettbewerb der DDR eine Anerkennung.
Ab 1990 war Humann Mitglied im BVBK e. V. (BBK).
Humann war verheiratet und hatte zwei Töchter und einen Sohn. Er verstarb am in seinem Haus in Greiffenberg.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Humann, Henrik |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Künstler |
| GEBURTSDATUM | 18. Februar 1951 |
| GEBURTSORT | Aue |
| STERBEDATUM | 20. Juli 2012 |
| STERBEORT | Greiffenberg |