C. V. Rock

C. V. Rock (Pseudonym, später auch amtlicher Name von Kurt Walter Roecken; * 18. Juni 1906 in Essen, nach anderen Quellen Berlin; † 25. Februar 1985 in Garmisch-Partenkirchen) war ein deutscher Schriftsteller. Er veröffentlichte auch unter den Pseudonymen C. V. Freed, Cecil V. Freed, Anthony Michael, C. V. Roecken, Walter Roecken, Edgar T. Sterling und Henry Walter.

Leben

Kurt W. Roecken begann in den frühen Dreißigerjahren eine Ausbildung als Kunstmaler an der Preußische Akademie der Künste mit dem Ziel einer Karriere als Kunsthistoriker. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung musste Roecken, der mit einer Jüdin verheiratet war, auf Druck der neuen Machthaber die Akademie verlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits mindestens einen utopischen Roman verfasst.

Roecken versuchte sich als Buchillustrator, Umschlaggestalter sowie als Verfasser von Unterhaltungsromanen, die unter dem Pseudonym C. V. Rock erschienen. Nachdem er im Selbststudium Englisch gelernt hatte, beschäftigte er sich – unter anderem als Übersetzer – mit dem zeitgenössischen amerikanischen Kriminalroman, der zur entscheidenden Anregung für sein weiteres Schaffen wurde. Rock hospitierte in Berlin bei einem Kursus für angehende Kriminalbeamte und griff für seine zahlreichen Kriminalromane häufig auf echte Fälle aus der Arbeit der deutschen und der amerikanischen Kriminalpolizei zurück. Daneben verfasste er auch einige Werke aus dem Bereich der Science-Fiction sowie Drehbücher zu Spielfilmen, zunächst für die UFA.

Nach dem Ende des Weltkriegs lebte Rock anfangs in Österreich, später dann in München-Schwabing und in Oberammergau. In den Fünfzigerjahren entwickelte er sich zu einem der produktivsten Autoren für den Markt des Leihbuch- und Heftromans, einige seiner Werke wurden aber auch als Taschenbücher im Sortimentsbuchhandel veröffentlicht.

Später schrieb er vor allem Artikel und Fortsetzungsromane für Illustrierte sowie auf dem Gebiet der Jugendliteratur eine Reihe von Bänden über den Werdegang des kanadischen Mounties „Billy“ und die Science-Fiction-Reihe „Das Luna-IV-Quartett“. Außerdem schrieb er das Drehbuch für die ARD-Vorabendserie Das ist Stern schnuppe, die erstmals im Februar 1965 im Regionalprogramm des Saarländischen Rundfunks ausgestrahlt wurde.

Bibliografie

Herausgeberschaft
Übersetzungen

Filmografie

Drehbücher

Literatur

Personendaten
NAME Rock, C. V.
ALTERNATIVNAMEN Roecken, Kurt Walter (Geburtsname); Freed, C. V. (Pseudonym); Freed, Cecil V. (Pseudonym); Michael, Anthony (Pseudonym); Roecken, C.V. (Pseudonym); Roecken, Walter; Sterling, Edgar T. (Pseudonym); Walter, Henry (Pseudonym)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM 18. Juni 1906
GEBURTSORT Essen
STERBEDATUM 25. Februar 1985
STERBEORT Garmisch-Partenkirchen