Herbert Burschik (* 13. Dezember 1922 in Prag; † 1990 in Eisenhüttenstadt) war ein deutscher Bildhauer in der DDR.

Herbert Burschik absolvierte nach seiner Schulzeit zunächst eine Lehre als Kaufmann, wurde danach zur Wehrmacht eingezogen und nahm am Zweiten Weltkrieg teil. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft übte er Tätigkeiten in verschiedenen Berufen aus. Von 1948 bis 1950 absolvierte er in Sondershausen eine Ausbildung zum Steinmetz. Von 1950 bis 1955 studiert er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden in der Fachrichtung Plastik bei Walter Arnold. Anschließen hatte er bis 1958 eine Aspirantur.
Seit 1959 arbeitete Burschik freischaffend in Stalinstadt, danach in Frankfurt (Oder). Er unternahm Studienreisen nach Polen, Ungarn, in die Tschechoslowakei (ČSSR) und die Sowjetunion (UdSSR). Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und auf Ausstellungen auch in der Bundesrepublik Deutschland, in Polen, in der UdSSR und in der ČSSR vertreten.
Plastiken Burschiks stehen im öffentlichen Raum und finden sich in öffentlichen Sammlungen. Dazu zählen auch viele architekturbezogene Arbeiten.
Siehe auch Bildindex der Kunst & Architektur

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Burschik, Herbert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Künstler, Bildhauer, Plastiker |
| GEBURTSDATUM | 13. Dezember 1922 |
| GEBURTSORT | Prag |
| STERBEDATUM | 1990 |
| STERBEORT | Eisenhüttenstadt |