Herbert Kampf

Herbert Wolfram Kampf (* 1. Juli 1896 in Düsseldorf; † unbekannt) war ein deutscher Maler, Grafiker und Illustrator.

Leben

Kampf war dritter von vier Söhnen des Malers und Hochschullehrers Arthur Kampf und dessen Ehefrau Mathilde (1869–1950), der jüngsten Schwester des Malers Willy Spatz. Der Maler Eugen Kampf war sein Onkel, der Maler und Fotograf August Kampf sein Großvater, der Maler Ari Walter Kampf sein Cousin. Tätig war er in Berlin, wo er am 19. Mai 1919 Charlotte Margarete Meiser (* 30. Dezember 1893) heiratete.

In der Zeit des Nationalsozialismus war Kampf Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an 15 großen Gruppenausstellungen belegt, darunter von 1937 bis 1943 sechs Großen Deutschen Kunstausstellungen in München, u. a. mit dem Bild Meine Tochter Eva, das Joseph Goebbels erwarb, und Ikarus, das auch als Kunstpostkarte gedruckt wurde.

1939 wurde Kampf als Grafiker der Berliner Kunstpreis zuerkannt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Arthur Kampf (Memento vom 21. Januar 2021 im Internet Archive), Biografie im Portal arthurkampf.de, abgerufen am 14. September 2021
  2. ↑ Christoph Heilmann, Christian Lenz: Deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts. Friedrich Pustet Verlag, Regensburg 1986, S. 37
  3. ↑ Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000; S. 469 und passim
  4. ↑ Ikarus, Abbildung im Portal hausderdeutschenkunst.de, abgerufen am 14. September 2021
  5. ↑ Berliner Kunstpreis 1939 und 1940. In: Die Kunst im Deutschen Reich. Band 4 (1940), S. 116
Personendaten
NAME Kampf, Herbert
ALTERNATIVNAMEN Kampf, Herbert Wolfram (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler, Grafiker und Illustrator
GEBURTSDATUM 1. Juli 1896
GEBURTSORT Düsseldorf
STERBEDATUM nach 1939