Herbert Martius

Herbert Martius (* 9. Juli 1924 in Erlangen; † 17. Oktober 2009 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker.

Leben

Nach dem Abitur wurde Martius Soldat und kämpfte im Zweiten Weltkrieg. Als er 1949 aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft entlassen wurde, kehrte er nach Erlangen zurück.

Überregionale Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Email-Arbeiten, wie etwa das sogenannte „Emailhaus“ („Loverix Hostel“) ein Studentenwohnheim in Rüsselsheim, dessen rund 1.000 m² große Außenfassade er 1990/91 gestaltete.

Auszeichnungen

Werke im öffentlichen Raum

Erlangen

In Erlangen sind von Martius folgende Arbeiten im öffentlichen Raum zu sehen

  • Bierlachweg 11 (Eichendorffschule): „Aus dem Leben eines Taugenichts“ (1984, Emailbild)
  • Güterhallen – Nürnberger Straße: „Martius-Säule“ (2005, Email)
  • Liegnitzer Straße 4 (Sparkasse): „Fassadenmosaik“ (1966)
  • Werner-von-Siemens-Straße (Vor der Flessa-Bank): Die Überreste eines Brunnens
  • Siemens-Gelände: „Ikarus“ (Emailplastik)
  • Paul-Gossen-Str.: „Fassadenelemente“ (1967, Email)
  • Am Europakanal 12 + 36: Hauseingang und Fassadengestaltung
  • Städtischer Kindergarten Michael Vogel Str. 32: „Windspiel“ (Email)

Ausstellungen

Einzelnachweise

  1. ↑ darin: Loverix Hostel Rüsselsheim (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)
  2. 1 2 Kunst in Erlangen (Memento des Originals vom 9. Mai 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. ↑ Herbert Martius – Retrospektive (Memento des Originals vom 15. Dezember 2005 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.