
Herbert Noth (* 19. März 1907 in Berlin; † 28. Januar 1967 in Günzburg) war ein deutscher Architekt und Hochschullehrer.
Nach dem Schulbesuch bis zum Abitur in Berlin-Schmargendorf absolvierte Herbert Noth ein Praktikum als Maurer. Anschließend folgte das Studium der Architektur an der Technischen Hochschule München, das er nach der Vorprüfung unterbrach, um ein Praktikum als Zimmermann in Berlin zu absolvieren. Nach der Diplom-Prüfung 1930 war er bis 1933 selbstständig in Österreich und in der Schweiz tätig. Noth war mit Nora Noth geb. Gaedertz (1904–2003) verheiratet, mit der er drei Kinder hatte, darunter den Grafiker Volker Noth. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs besaß Noth ein eigenes Büro in Berlin-Charlottenburg. Darüber hinaus führte er die österreichischen und Schweizer Aktivitäten fort. Nach Kriegsbeginn baute er Soldatenheime in Norwegen. 1940 gründete er ein Zweigbüro in Prerow und verlegte 1943 sein Büro vollständig dorthin. Seit 1946 hatte er wieder ein eigenes Atelier in Berlin-Charlottenburg.
Am 15. Oktober 1946 wurde er als außerordentlicher Professor an die Hochschule für Bildende Künste Berlin für die Bereiche Entwerfen, Landwirtschaftliches Siedlungswesen, Heizung und Lüftung berufen. 1950 folgte die Berufung zum ordentlichen Professor für architektonisches Entwerfen und landwirtschaftliches Siedlungswesen. Insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Philips projektierte er lichttechnische Anlagen auch in Bauten anderer Architekten. Er war Mitglied des Bundes Deutscher Architekten (BDA).
sowie diverse Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Noth, Herbert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 19. März 1907 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 28. Januar 1967 |
| STERBEORT | Günzburg |