Herman Meyer

Herman Meyer (* 8. Juni 1911 in Amsterdam; † 15. September 1993 in Amstelveen) war ein niederländischer Germanist und Literaturhistoriker.

Leben und Wirken

Herman Meyer, der in seinem Geburtsort deutsche Sprache, deutsche Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte studierte, promovierte dort 1937 mit der Dissertation Der Typus des Sonderlings in der deutschen Literatur zum Dr. phil.

Seit 1947 lehrte er an Universitäten; zunächst an der Universität Utrecht und dann an der Universität von Amsterdam als Professor für deutsche Literaturgeschichte insbesondere zum Schaffen von Goethe, Stifter und Rilke.

Als Erster Vorsitzender der Genootschap Nederland Duitsland (Niederländisch-Deutsche Gesellschaft), gegründet im September 1952 in Amsterdam, setzte er sich für die Versöhnung mit den Deutschen ein.

Seit 1957 war der Amsterdamer Ordinarius Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie 1965 bis 1969 Präsident der Internationalen Vereinigung für Germanische Sprach- und Literaturwissenschaft. 1969 wurde er Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften (KNAW).

Werke (Auswahl)

Ehrungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Diss. Paris, Amsterdam 1943, DNB 575110295
  2. ↑ niederl. Genootschap Nederland-Duitsland
  3. ↑ Klaus F. Gille: Germanistik im Umbruch
  4. ↑ Past Members: H. Meyer. Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 17. Juni 2023 (mit Link zur Biografie, niederländisch).
  5. ↑ Preisträger der Goethe-Medaille (PDF)
  6. ↑ Friedrich-Gundolf-Preis
Personendaten
NAME Meyer, Herman
ALTERNATIVNAMEN Meyer, H.; Meyer, Hermann; Meijer, Herman; Herman Meyer jr.
KURZBESCHREIBUNG niederländischer Literaturwissenschaftler
GEBURTSDATUM 8. Juni 1911
GEBURTSORT Amsterdam
STERBEDATUM 15. September 1993
STERBEORT Amstelveen