Zum Dr. theol. promoviert wurde Deuser 1973 an der Universität Tübingen, wo er 1970 sein erstes und 1973 sein zweites Staatsexamen in Evangelischer Theologie, Germanistik und Philosophie absolviert hatte. Von 1974 bis 1978 war er Wissenschaftlicher Assistent. Im Jahr 1978 habilitierte er sich für Systematische Theologie und von 1978 bis 1981 lehrte er als Privatdozent Systematische Theologie zunächst an der Universität Tübingen und anschließend an der Universität Bochum. 1981 berufen, wurde er 1982 Professor für Evangelische Theologie an der Universität-Gesamthochschule Wuppertal ernannt. Von 1993 bis 1997 war er am Institut für Evangelische Theologie der Justus-Liebig-Universität Gießen Professor für Systematische Theologie. Seit 1997 war er Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Frankfurt am Main. Von 1994 bis 1999 war er Vorsitzender des internationalen Forschungskomitees des Søren Kierkegaard Forschungszentrums Kopenhagen. Seine Theologie ist stark von Søren Kierkegaard und Charles Sanders Peirce geprägt. Deuser war Mitherausgeber der Buchreihe Gesellschaft und Theologie.
Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe (von DegenersWer ist’s?) Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 217.
Gesche Linde (Hrsg.): Theologie zwischen Pragmatismus und Existenzdenken. Festschrift für Hermann Deuser zum 60. Geburtstag. Elwert, Marburg 2006.
Niels Jørgen Cappelørn, Markus Kleinert (Hrsg.): Was ist Wahrheit anderes als ein Leben für eine Idee? Kierkegaards Existenzdenken und die Inspiration des Pragmatismus. Gesammelte Aufsätze zur Theologie und Religionsphilosophie; für Hermann Deuser zum 65. Geburtstag. De Gruyter, Berlin [u.a.] 2011.
Markus Kleinert, Heiko Schulz (Hrsg.): Natur, Religion, Wissenschaft. Beiträge zur Religionsphilosophie Hermann Deusers. Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-155012-6.
Weblinks
Vita.Universität Erfurt, Max-Weber-Kolleg,abgerufen am 14.August 2015.